21.01.2018

Die Heilige Messe

Der hl. Pius X.

„Viel eher könnte die Erde ohne Sonne bestehen als ohne die heilige  Messe“.


Hl. Pater Pio, Kapuziner, begnadet Beichtvater und Mystiker (1887 – 1968)

Unsere Liebe zu Maria darf nie verglühen



Die liebe zu Maria darf in unseren Herzen nie matt, nie elend werden. Sie muß brennen, immer brennen. Sie muss glühen, immer glühen. Sie darf nie auslöschen, nie verglühen!

So muß es sein: wann auch immer jemand uns das Herz durchschnitte, bei Tag und Nacht, heute oder morgen, übers Jahr oder nach einer Reihe von Jahren, in Freud oder Leid, immer muß es in Flammenworten in meinem Innersten zu lesen stehen: „Du meine Mutter – und ich dein Kind!“

Dir aber,  meine liebste Mutter, will ich gehören mit allem, was ich bin, mit allem, was ich habe. Darum weihe ich dir für heute und immer meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. In deine lieben Hände lege ich für heute und immer alles, was ich denken, reden, tun und leiden werde. Alles von deinem Kinde soll dir meiner innigstgeliebten Mutter, gehören für Zeit und Ewigkeit.

„Vergiss der Schmerzen deiner Mutter nicht!“  (Sir. 7, 29.)



Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD.

Tagesheilige – 21. Januar - Hl. Agnes



Hl. Agnes

Märtyrerin
Geboren: 3. Jh. in Rom. Italien
Gestorben: 304(?) in Rom
Patronin für Keuschheit; der Jungfrauen; der Gärtner; der Kinder

An der Via Nomentana, einer breiten, vielbefahrenen Ausfallstraße, die unweit vom römischen Hauptbahnhof Stazione Termini beginnt und in Richtung Nordwesten aus der Millionenstadt hinaus führt, steht an einer Straßenkreuzung die Kirche S. Agnese fuori le mura, errichtet über dem Grab der Märtyrerin Agnes. Das Gotteshaus wurde im 4. Jh. von Constanze, der Tochter Kaiser Konstantins, gestiftet.
Die Lebensgeschichte der Agnes gilt als eine der ältesten unter den Heiligenerzählungen. Sogar Ambrosius und Damasus berufen sich auf mündlichen Überlieferungen. Demnach war Agnes die Tochter reicher, christlicher Eltern in Rom. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit erhielt sie bereits im Alter von zwölf Jahren einen Heiratsantrag vom Sohn des Stadtpräfekten Sempronius. Mit dem Hinweis, sie sei schon mit einem anderen verlobt, wies sie den Antrag sowie alle folgenden zurück. Als der Eifersüchtige Jüngling den Namen des Bräutigams erfahren wollte, geriet Agnes in Verzückung und erzählte von Jesus Christus.
Nach dem erfolglosen Werben seines Sohnes schaltete sich Sempronius selbst ein, erhielt von Agnes jedoch ebenfalls eine Absage. Wutentbrannt, so erzählt es die Überlieferung, ließ der Stadtpräfekt das Mädchen daraufhin in ein Bordell bringen. Als sein liebeskranker Sohn Agnes dort schänden wollte, fiel er plötzlich tot zu Boden. Die Legende berichtet, daß Agnes ihn durch ihr Gebet wieder zum Leben erweckte. Danach übergab Sempronius die Junge Christin dem Richter, der sie im Domitian-Stadion, der heutigen Piazza Navona in Rom, auf einem Scheiterhaufen verbrennen lassen wollte. Doch es geschah ein Wunder: Die Flammen loderten um den Körper von Agnes, verbrannten sie jedoch nicht. Da befahl der Richter einem Soldaten, dem Mädchen ein Schwert in den Hals zu stoßen.
Das Jahr des Todes von Agnes war wahrscheinlich 304. Beigesetzt wurde sie auf einem römischen Friedhof an der Via Nomentana, wo heute S. Agnese fuori le mura steht. Auch an der Piazza Navona steht eine Kirche die der Heiligen geweiht ist: Sant'Agnese al Circo Agonale.

Verehrung/Brauchtum: Schon immer kam dem Agnestag im Volksglauben große Bedeutung zu. Am 21. Januar werden in der Grabkirche der Märtyrerin zwei Lämmer gesegnet, aus deren Wolle man die Pallien für die Erzbischöfe anfertigt. Die Verehrung für Agnes wird bereits ab dem Jahr 354 am 21. Januar erwähnt.

Darstellung: Abgebildet wird Agnes fast immer mit einem Lamm, was wohl auf die Ähnlichkeit ihres Namens mit der lateinischen Bezeichnung für Lamm, Agnus, zurückzuführen ist. Oft sieht man sie mit besonders langem Haar, das ihren Körper verhüllt (sie soll ja ihrer Kleider beraubt worden sein). Auch auf dem Scheiterhaufen liegend wird sie dargestellt. Agnes gehört zu den am meisten abgebildeten Heiligen überhaupt. Das älteste Abbild – es stammt aus dem 4. Jh. - wurde 1818 aufgefunden und nach s. Agnese fuori le mura gebracht; es ist ein Marmorbild. In der Dresdner Gemäldegalerie zeigt ein Bild von Ribera die Heilige mit langen Haaren bedeckt. Im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg stellt sie ein Tafelbild des Meisters des Batholomäusaltares dar.


Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag

20.01.2018

Jesus nachfolgen heißt: 1. Teil


Sich richten nach Seinem Wort

In der Bergpredigt belehrt uns Jesus, wie wir in allem dem Vater vertrauen sollen, der wunderbar für uns sorgt. Auch da, wo wir in Not geraten, wo wir hart bedrängt werden und vieles unbegreiflich finden, sollten wir kindlich zum Vater sagen: „Vater, wie verstehen Dich nicht mehr, aber wir vertrauen Dir und überlassen uns Dir ganz.“ 

Vertrauen als Tugend beginnt ja erst da, wo alle Sicherungen schwinden und alle Stützen brechen. Je mehr Gnaden der Mensch von Gott erhält, desto größer und lebendiger steht Gott vor ihm und desto kleiner sieht der Mensch sich selbst. So wird der Gegensatz zwischen dem heiligen Gott und dem sündigen Ich oft schmerzlich bis zur Unerträglichkeit. Gerade hier versucht der Böse, den Menschen in seinem Vertrauen zu Gott wankend zu machen. Nur durch kurze Stoßgebete, durch Vertrauens- und Liebesakte können solche Versuchungen überwunden werden. „Mein Gott, ich glaube an Deine Liebe zu mir, ich glaube auch an meine Liebe zu Dir. Lieber Heiland, bleib bei mir, meine ganze Herzensliebe schenke ich Dir.“ So sollten wir einfach unsere Ängste, Zweifel und Nöte eintauchen in den Strom Seines Göttlichen Erbarmens und uns dann von seiner Liebe tragen lassen. Dann dürfen wir bekennen: „Wir haben die Liebe Gottes erkannt, erfahren und an sie geglaubt.“ Gott führt uns immer den rechten Weg über alle Schwächen hinweg. Er bewahrt uns hierbei vor de Gefahr, das Schönste abzuwerten, das Heiligste zu entweihen, das Kostbarste zu zerbrechen. Es ist tröstlich zu wissen: Alles Gute, das uns Gott erweist, bleibt. Alles Versagen, das wir bereuen, wird von Seinem Erbarmen ausgelöscht. Darum gebührt ewig Dank der göttlichen Barmherzigkeit.

Oft führt also der Herr die Menschenseelen durch viel Dunkelheit und Leid zur Vereinigung mit Ihm. So hat Jesus selbst gebetet: „Ich preise Dich, Vater, weil Du dieses vor Weisen und Klugen verborgen, Kleinen aber geoffenbart hast.“ Jesus ganzes Leben hatte das Ziel. Gottes Heil vor den Menschen zu offenbaren.

Wenn Er nun den Vater preist, weil dieser es verbirgt, so besagt das: Er preist Ihn im Blick auf Seinen eigenen Misserfolg. So sieht also das Gebet dessen aus, der nicht sich selbst sucht, sondern dem es in allen ausschließlich um den Willen Gottes geht. Er dankt Ihm sogar, wo Sein eigenes Bemühen scheitert. Hinter diesen Dank steht das Vertrauen:
Wenn Gott unsere guten Absichten scheitern lässt, so nur deshalb, weil Er Seine noch besseren, noch größeren Pläne an uns verwirklichen will. Deshalb hat Er das Heil, das in Seinem Sohn in die Welt gekommen ist, vor den Klugen verborgen, weil Er es den kindlichen Herzen eröffnen will. Er lässt die allzu Selbstbewussten, die sich auf ihr eigenes Wissen und können verlassen, ,an Jesus Christus zunichte werden‘. Er will, daß sie dadurch zur wahren Einsicht kommen. Es soll ihnen klar werden, daß Gott Sein Heil nicht nach Leistung vergibt. Nein, er verschenkt es grenzenlos an jeden, der Ihm seine leeren Hände entgegenstreckt, an jeden, der nicht von sich selbst, sondern alles von Ihm erwartet.

Wer Jesus ganz angehört, darf mit Ihm liebend auf Seinen Vater schauen. Damit aber schenkt er uns alles, wonach wir uns sehnen. Keine Anstrengung im Beten und Meditieren, die ein Mensch sich aus eigener Kraft zutraut, führt zu solcher Gotteserfahrung. Nur die Hingabe des Herzens an Jesus Christus. Den auch der Sohn schenkt Erkenntnis des Vaters, ,wenn Er will‘. Er schenkt sie nicht Klugen und Geschickten, sondern denen, die Seinen Weg mitzugehen bereit sind. Es ist der Weg eines vor der Welt verborgenen und von ihr nicht hochgeschätzten Lebens nach dem Willen Gottes. Sehr treffend erklärt Charles de Foucauld: „Wir müssen versuchen, uns vom Geist des Herrn durchtränken zu lassen, indem wir unablässig Seine Worte und Beispiele lesen und immer wieder betrachten, damit sie in unserer Seele wirken wie die Wassertropfen, die wieder und wieder auf dieselbe Stelle einer Steinplatte fallen.“


Quelle: Der Schüssel zum Herzensglück – Erfahrung der Liebe Gottes – P. Palmatius Zilligen SS.CC. – St. Raphael-Verlag

Tagesheiliger – 20. Januar - Hl. Sebastian

 
Der Heilige Sebastian von Kaiser Diokletian
Hl. Sebastian

Märtyrer
Geboren: 3. Jh. in Mailand, Italien
Gestorben: 20. Januar 288(?) in Rom, Italien
Patron der Sterbenden; gegen die Pest; der Eisenhändler, Töpfer, Zinngießer, Gärtner, Gerber; Soldaten, Kriegsinvaliden; der Brunnen; gegen Viehkrankheiten

Über das Leben Sebastians, der zu den meistverehrten Heiligen gehört, gibt es nur unvollständige Überlieferungen. Die Legende erzählt, dass er in Mailand geboren sein soll und Soldat im Heer von Kaiser Carinus war. Der Plan des jungen Christen war es, inmitten von Heiden und Christenverfolgern denen zu helfen, die an Christus glaubten. Nach dem Tod des Kaisers wurde der brutale Diokletian sein Nachfolger. Als der Christenhasser eines Tages erfuhr, dass der von ihm sehr geschätzte Soldat Sebastian gläubiger Christ war, ließ er ihn an einen Pfahl binden und von Pfeilen durchbohren. Eine junge Witwe namens Irene wollte den Leichnam des Märtyrers abnehmen und bestatten, als sie plötzlich bemerkte, dass Sebastian noch lebte.
Nach dem Sebastian wieder gesunder war, ging er, so die Legende, mutig zu Diokletian und beschuldigte ihn laut des Verbrechens der Christenverfolgung. Der Kaiser ließ den Todgeglaubten daraufhin in den Circus, die Rennbahn von Rom, abführen und von Soldaten mit Stöcken zu Tode prügeln. Dies soll am 20. Januar des Jahres 288 geschehen sein.
Eine Christin namens Lucina barg den Leichnam Sebastians aus der Cloaca Maxima und bestattete ihn an der Via Appia bei der Apostelbasilika, die heute S. Sebastiano heißt und zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms gehört. In einem Sarg aus Stein, unter dem Altar der ersten Seitenkapelle links, werden die kostbaren Reliquien des Märtyrers heute aufbewahrt.

Verehrung/Brauchtum: Die Verehrung des Märtyrers Sebastian als Pestpatron geht darauf zurück, dass die Epidemie im Jahr 680 in Rom erlosch, nachdem die Reliquien des Heiligen durch die Straßen getragen worden waren. Da Sebastian schon immer zu den volkstümlichen Heiligen gehörte, wurde er auch in Volksliedern besungen. Rund um das Sebastiansfest gibt es viel Brauchtum, so Wallfahrten und das Verteilen von Sebastianbroten, die am Gedenktag geweiht werden. Gegen die Pest und anderen Krankheiten trug man in früheren Zeiten sogenannte Sebastianpfeile. Und schon zu allen Zeiten baten vor allem Soldaten den Märtyrer um Schutz für ihr Leben.

Darstellung: Auf Abbildungen ist Sebastian als junger, oft ausgesprochen schöner Mann oder auch als Soldat zu sehen; er ist an einen Baum gebunden und/oder von Pfeilen durchbohrt; manchmal sieht man ihn auch mit einer Palme. In der Kathedrale der altkastilischen Stadt Palencia ist Sebastian auf einem Gemälde von El Grecco nackt mit einem Pfeil im Herzen zu sehen. Zusammen mit Abt Antonius sieht man ihn auf dem Isenheimer Altar von Grünewald in Colmar. In einem Glasfenster im Straßburger Münster erscheint er als Krieger. Ein Jugendwerk Rafaels in der Galerie in Bergamo zeigt Sebastian völlig bekleidet mit einem Pfeil in der rechten Hand.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag

19.01.2018

Tränen einer Verstorbenen


Mutter Mariana de Jesus Torres, Gründerin des Klosters und Äbtissin der Schwestern der Unbefleckten Empfängnis in Quito, Ecuador, gestorben vor 378 Jahren. Dieses Foto entstand am 21. Juni 2014 während Einkehrtage von Verehrern der Muttergottes vom Buen Suceso (vom guten Erfolg oder vom guten Ausgang einer Sache), die die offizielle Äbtissin des Klosters ist. Das Außerordentliche: Tränen fließen aus dem linken Auge des unversehrten Leichnams der Schwester...

Mutter Mariana, bitte für uns und für die Heilige Kirche!

Grundsätze und Ratschläge des Hl. Franz von Sales



Lasst uns die gnadenvolle Hand unseres Gottes festhalten, denn er will uns an sich ziehen.



Lebe mehr und mehr dem Geiste nach; bewahre Dir den Frieden, habe vollkommenes Vertrauen und Gott wird dir helfen.



Ich heiße es gut, daß du jeden Tag einen Akt der Demut vollbringst, indem du dich einem Geringeren unterstellst, und irgend einen niedrigen Dienst im Hause verrichtest.



Befleiße dich, dein Herz jeden Tag mehr zu reinigen. Diese Reinigung besteht darin, daß du alle Dinge in der Waagschale des Heiligtums, d.h. nach dem Willen Gottes, abwägest.


Seien wir das, was wir sind, ganz und vollkommen, auf daß wir den Meister ehren, der uns erschuf. Was würde es uns nützen, die vollkommensten Geschöpfe unter dem Himmel zu sein, wenn wir dem Willen Gottes nicht gefielen?

Quelle: Franzenkalender 2011


Tagesheilige – 19. Januar - Hl. Agritius von Trier




Hl. Agritius von Trier

Bischof
Geboren: um 260(?)
Gestorben: um 332 in Trier, Rheinland-Pfalz

In der Abtei St. Matthias in der über 2000 Jahre alte Stadt Trier an der Mosel werden die Reliquien des Apostels Matthias aufbewahrt und verehrt. Im Trierer Dom, dessen Kern im 4. Jh. als Doppelbasilika über dem Palast von Kaiserin Helena errichtet wurde, befindet sich der sogenannte Heilige Rock Christi, dessen Echtheit seit 1107 bezeugt ist und der in diesem Jahrhundert (20. Jh.) zweimal, 1933, 1959 und 1996, ausgestellt wurde. Matthias-Reliquien und den Heiligen Rock Christi hat die Stadt Trier, so berichtet die Überlieferung, ihrem früheren Bischof Agritius zu verdanken, der beides während seiner Amtszeit zu Beginn des 4. Jh. in die Moselstadt gebracht haben soll. Dem Christentum in Trier gab Agritius viele Impulse. Im Jahr 314 nahm er an der Synode von Arles teil, der Kaiser Konstantin der Große vorstand und auf der Beschlüsse der römischen Synode von 313 bestätigt wurden. Bischof Agritius, der in Trier stark verehrt wird, starb um das Jahr 332. Er ist in der Trierer Kirche St. Maximin beigesetzt.

Darstellung: Abgebildet ist Agritius entweder als Bischof ohne Attribute oder mit Buch, Kreuz oder Kirchenmodell. Darstellungen sind in der Kirche der Schatzkammer und auf einen Relief in der Kirche St. Matthias in Trier zu sehen.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag

18.01.2018

Gebet des älter werdenden Menschen



Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich aber nicht grüblerisch, hilfreich aber nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner, ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben — aber Du verstehst, o Herr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu — und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Leidensberichte anderer mit Freuden anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte keine Heilige sein — mit ihnen lebt es sich so schwer —‚ aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe, es ihnen auch zu sagen.

Von Teresa von Ávila (1515. - 1582)

Teresa von Ávila, geboren als Teresa Sdnchez de Cepeda y Ahumada (* 28. März 1515 in Avila, Kastilien, Spanien, + 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca), war Karmeliterin sowie Mystikerin. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. 1614 wurde sie seliggespro­chen, 1617 zur Schutzpatronin von Spanien ernannt und 1622 heiliggesprochen. 1944 wurde sie von Papst Pius XII. zur Schutzpatronin der Schachspieler ernannt.

Gott hilft!



Niemand lasse sich entmutigen, denn mit Gottes Hilfe ist alles möglich.

„Und alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt“
Matthäus 21, 22


Quelle: Herz-Mariä-Bund – Kanonikus Manfred J. Joekel